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Deckblatt für Diplomarbeit ohne die "Titelei"

Hallo Forum

Ich möchte mein Deckblatt (abseits vom GEdanken der hinter Latex steckt) gestalten. Derzeit verwende ich nur die Klassse scrbook mit einseitigem Layout.

folgendes Schwebt mir vor:

\begin{flushright}
\includegraphics[width=75mm]{Schullogo}
\end{flushright}
\vspace{2cm}
\begin{center}
\Huge{Haupttitel der Arbeit}

\vspace{5mm}
\large{Untertitel der Arbeit}

\vspace{1cm}
\huge{Diplomarbeit}
\end{center}
\begin{flushleft}
\linespread{3}
\textbf{zur Erlangung des akademischen Grades:}\\
Diplom-Bauingenieur (FH)\\
\textbf{vorgelegt dem:}\\
Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule Muster\\
\textbf{vorgelegt von:} Karl \\
\textbf{Matr.-Nr.:} XX XX XX XX\\
\textbf{Ausgeteilt am:} 10.02.2006\\
\textbf{Abgegeben am:} 10.05.2006\\
\textbf{Referent:} Prof. Dr.-Ing. Peter Wunderbar\\
(Fachhochschule Muster)\\
\textbf{Korreferent:} Dipl.-Ing. Marie Muster\\
(Musterfirma ,Berlin)\\
\end{flushleft}
\vspace{1cm}
\scriptsize{
Diese Arbeit ist urheberrechtlich geschützt.\\
Die - auch nur teilweise - Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Zustimmung der Fachhochschule Muster der Muzsterfirma,(Berlin) und des Autors gestattet}
\newpage

das sind alle Infos, die auf dem Deckblatt erscheinen sollen/müssen nur sieht das alles derzeit sehr "gequetscht" aus. Ich will aber nicht das geometry-Paket verwenden um die Seitenränder anzupassen- bekomme das aber nicht mit dem KOMA-Script hin (das wäre der erste Knackpunkt) eigendlich soll es nur an den Aussenseiten etwa 5mm Rand haben(wegen des Drucks) die Innenseite soll im normalen Layout bleiben.

Ausserdem würde ich mich freuen, wenn einige Verbesserungsvorschläge gemacht würden (ruhig allgemeine)- bisher habe ich die Deckblätter immer mit Photoshop gemacht aber die werden dann immer so groß....

Danke an Alle

Bild von Markus Kohm

Soll das Deckblatt eine Art Umschlagsseite werden? Falls ja, sei darauf hingewiesen, dass das nichts mit der Titelei zu tun hat, die KOMA-Script bereit stellt. Bei der Titelei handelt es sich, um die Titelseiten im Buchblock. Du findest solche am Anfang jedes Buches. Diese Seiten halten sich normalerweise an den Satzspiegel.

Umschlagsseiten haben hingegen nichts mit dem Buchblock zu tun. Hier kann auch ohne Bedenken mit komplett anderem Layout gearbeitet werden. Man kann diese Seite auch als eigenes Dokument setzen (und dieses beispielsweise per pdfpages laden). Soll es - auch welchen Gründen auch immer - im Dokument selbst enthalten sein, empfehle ich die Verwendung des Paketes eso-pic oder textpos. Damit ist man nicht mehr an den Satzspiegel gebunden. Stattdessen kann man auch mit \vspace* und \hspace* (auch mit negativen Werten) und geschachtelten \makebox[0pt][l] und \parbox[t][0pt][t]{<Wunschbreite>} arbeiten. Außerdem gibt es in KOMA-Script noch die addmargin-umgebung, die in diesem Zusammenhang ebenfalls nützlich sein kann.

Wenn dir diese Hinweise nicht weiterhelfen, musst du nochmal etwas genauer werden.

BTW: Den Copyrighthinweis würde ich auf eine eigene Seite, die soganannte Impressumseite (bei Bücher häufig die dritte Seite im Buchblock), setzen.

[Update:] Bei Verwendung von eso-pic für das Cover, muss man natürlich dafür sorgen, dass überhaupt eine Seite ausgegeben wird, weil eso-pic eigentlich für den Hintergrund gedacht ist. Einen leeren Vordergrund dazu kann man beispielsweise mit \null\newpage erzeugen. Im mit eso-pic gesetzten Hintergrund kann man dann per \put wie in jeder picture-Umgebung Boxen platzieren, ggf. auch eine \parbox mit Seitengröße.

Ja, es soll ein representativer Umschlag werden - gut das du das mit der Titelei hier erwähnst, habe das schlicht falsch verstanden.

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