Bisher erschienene DTK-Artikel mit Beteiligung von Markus Kohm

In Die TeXnische Komödie sind über die Jahre einige Artikel mit direkter Beteiligung des KOMA-Script-Autors erschienen. Nicht alle handeln von KOMA-Script, dennoch seien sie hier vollständig aufgeführt.

Die nachfolgende Liste ist umgekehrt chronologisch sortiert. Der neuste Artikel steht also jeweils oben. Da derzeit die Seiten zu den einzelnen Artikeln auf dem DANTE-Server nicht funktionieren, führt die Liste auch entweder den Original-Abstract des jeweiligen Artikels oder – falls der Artikel nicht darüber verfügt – eine Kurzbeschreibung auf.

Was ist eigentlich: die Besonderheit des @-Zeichens in Befehlsnamen?:
3/2013
Heutzutage finden viele Anwender ihre Informationen zu TeX und LaTeX nicht mehr
nur in Büchern, sondern irgendwo im Internet. Dabei werden oftmals von den Helfern
Begriffe und Dinge verwendet, bei denen das Wissen um deren Bedeutung einfach
vorausgesetzt wird. »Was ist eigentlich« soll in lockerer Folge ein paar Erklärungen
liefern. Dieses Mal geht es um das Zeichen »@« innerhalb von Befehlsnamen.

Gerade bei Fragen, deren Lösung nicht in einer einfachen Verwendung der von einer
Klasse oder einem Paket bereitgestellten Möglichkeiten besteht, wird der Leser von
Internetforen häufig mit Befehlen konfrontiert, die ein »@« im Namen haben. Dabei
drängt sich der Verdacht auf, dass diese nicht wie andere Befehle zu verwenden sind.
Dieser Artikel wird den Verdacht nur teilweise bestätigen.

Seit meinem Artikel über moderne Briefe mit KOMA-Script in 2/2003 ist viel Zeit vergangen. Die Briefklasse hat seither einige Verbesserungen und Erweiterungen erfahren. Noch immer gehören Fragen zur Anpassung von scrlttr2 an ein bestimmtes, gewünschtes Brieflayout zu den häufigsten im Support. In diesem Artikel soll deshalb am Beispiel des Briefpapiers der Washington State University gezeigt werden, wie man einen solchen Briefbogen mit Hilfe von KOMA-Script und scrlttr2 nachbauen kann.
KOMA-Script wird volljährig:
3/2012
1994 hat nicht nur LaTeX2ε, sondern auch KOMA-Script das Licht der Welt erblickt und wurde damit in diesem Jahr 18 Jahre alt. Im Unterschied zu LaTeX2ε, das bei seinem offiziellen Erscheinen bereits voll entwickelt war, musste KOMA-Script in den vergangenen 18 Jahren erst noch wachsen. Angefangen hat es als Baby, das nicht nur bei jeder Kleinigkeit geschrien hat, sondern auch sein Umfeld und mich, seinen Vater, einige Nerven kostete. Der will die Gelegenheit für einen kleinen
Rückblick nutzen.
Kopfzeilentricks mit scrpage2:
3/2012
Für die 4. Auflage des KOMA-Script-Buchs habe ich eine spezielle Form der Kopfzeile verwendet, bei der die Seitenzahl durch einen kleinen schwarzen Balken vom Kolumnentitel getrennt wird. Dabei ragt die Seitenzahl weit in den Randbereich. Realisiert wurde dies mit Hilfe des KOMA-Script-Pakets scrpage2.
Alles in einem – Texte und Tabellen mit LuaLaTeX:
2/2011
Der Artikel zeigt am Beispiel einer per Brief zu versendenden Rechnung, wie man mit Lua Werte in einer Tabelle erfasst, verschiedene Berechnungen durchführt (beispielsweise die Umsatzsteuer ermittelt) und die Werte nebst den berechneten Ergebnissen dann in einer LaTeX-Tabelle ausgibt. Der Vorteil dieser Herangehensweise besteht in größerer Transparenz der Berechnungen und dem Wegfall des fehleranfälligen Imports von Werten aus anderen Dateien, namentlich aus Tabellenkalkulationen.
Das »große scharfe S« wurde normiert:
3/2008
Darüber, ob die Normierung des großen Scharf-S eine Bedeutung für dessen Anwendung hat und wie die Einbindung mit LaTeX ggf. möglich ist.
Inhalt einer KOMA-Script-Variable als Makro
verarbeiten
:
4/2007
Manchmal wäre es praktisch, wenn man KOMA-Script Variablen direkt wie Makros verarbeiten könnte. Insbesondere wäre es wünschenswert sie vollständig zu expandieren. Der Artikel zeigt, wie das zu bewerkstelligen ist.
Farbig hinterlegte Kopfzeilen mit KOMA-Script:
1/2006
Nachdem im Juli 2005 in scrpage2 die Möglichkeit eingebaut wurde, die horizontalen Linien im Kopf und Fuß der Seite einzufärben, war die logische nächste Frage der Anwender: »Kann man auch den ganzen Kopf mit einer Farbe hinterlegen?« Auch wenn der Autor dieses Artikels der Meinung ist, dass Linien und Farben im Kopf diesem ein zu hohes Gewicht geben, so lautet die Anwort: »Selbstverständlich!«
Ausgleich des Bindeverlusts bei Büchern:
1/2004
Bei der Bindung von Büchern geht immer ein Teil des inneren Randes in der Bindung selbst sowie durch Falz und Biegung der Seiten verloren. Dieser Verlust muss bei der Einrichtung der Seite berücksichtigt werden. Da viele Druckereien heutzutage PDF-Dateien im Seitenformat des Buchblocks haben wollen, bleibt diese Aufgabe häufig am Autor hängen. Wie für vieles im Leben gibt es auch zur Lösung dieses Problems einfache und trickreiche Lösungen. Dieser Artikel befasst sich mit beiden.
»Jetzt lerne ich LaTeX2e« Thomas Demmig:
1/2004
Buchbesprechung
Moderne Briefe mit KOMAScript:
2/2003
Einige KOMA-Script-Anwender haben den falschen Eindruck gewonnen, der Satzspiegel wäre bei Briefen gegenüber der Anschrift und dem übrigen Briefkopf eingerückt. Dieser Eindruck entsteht insbesondere dann sehr leicht, wenn die Anleitung zu KOMA-Script und insbesondere das Kapitel über scrlttr2 nicht gründlich genug studiert wird. In Wirklichkeit sind Satzspiegel und Briefkopf oder Anschrift einfach nur voneinander losgelöst. In diesem Artikel wird nun nicht nur gezeigt, wie man diese wieder aneinander koppeln kann. Es soll dabei auch ein sinnvoller Satzspiegel und ein modernes Layout entstehen.
εXTeX - ein Überblick:
4/2003
Im Dezember 2002 fand sich eine kleine Gruppe von Ideenträgern und Entwicklern zusammen, um basierend auf NTS eine Weiterentwicklung von TeX auf den Weg zu bringen. Am Anfang standen dabei einige kaum in Worte gefasste Ideen und die Notwendigkeit, sich in vorhandene Quellen und TeX-Erweiterungen einzuarbeiten. Bereits bevor die Gruppe vom 3. bis 5. Oktober 2003 erstmalig zu einer Klausurtagung zusammenfand, stand nach vielen Experimenten und Begutachtungen fest, dass hochgesteckte Ziele nur zu erreichen sind, wenn große Teile von TeX und damit von NTS ersetzt werden. Daraus ergab sich der Beschluss, auf Basis der Erfahrungen von NTS, ε-TEX, pdfTEX und Ω (Omega) ein in großen Teilen neues Java-System zu entwickeln – εXTeX. Im Folgenden wird der aktuelle Stand der Arbeiten und der Planung wiedergegeben. Gleichzeitig bitten wir um zusätzliche Anregungen und Diskussion des Konzepts.
Satzspiegelkonstruktionen im Vergleich:
4/2002
Die Konstruktion von Satzspiegeln, also die Bestimmung des Textbereichs auf der Seite, ist eine Kunst, die seit dem Mittelalter von Profis gepflegt wird. Im Laufe der Zeit wurden viele unterschiedliche Verfahren ersonnen, verworfen, vergessen, aber auch weiterentwickelt und dokumentiert. Einige dieser Verfahren sind mit Schlagworten belegt, die sie legendär machen. Obwohl angeblich an jeder Legende auch etwas Wahres ist, birgt die Legendenbildung auch Gefahren. Es gilt daher, Legende und Wirklichkeit miteinander zu vergleichen.
Briefköpfe mit KOMAScript:
2/2001
Wer eben mal rasch einen Brief schreiben will, stört sich häufig daran, dass er erst eine große Präambel zusammenbasteln oder seine Standardpräambel aus einem alten Brief kopieren muss. Soll dann je nach Brief eine Angabe mehr oder weniger im Briefkopf gesetzt werden, muss man zudem jedesmal von neuem überlegen, wie dies oder jenes am besten erreicht wird. Der folgende Artikel soll zeigen, dass es auch anders geht: mit einem Paket, das einmal alle Varianten implementiert und durch Optionen auswählbar macht.
Verkleinerte und vergrößerte Ausgaben mit LaTeX:
1/1999
Eine immer wiederkehrende Frage zu LaTeX betrifft die korrekte Vorgehensweise zur Vergrößerung oder Verkleinerung von Dokumenten. Da diese Frage unterschiedlich motiviert sein kann und der Fragesteller sich oftmals über seine Motive nicht vollständig klar ist, fällt es den Experten häufig nicht leicht, die Frage in der Hinsicht korrekt zu beantworten, daß der tatsächlich gewünschte Effekt erzielt wird.

Im Artikel werden deshalb ausgehend von einem häufig anzutreffenden Fallbeispiel verschiedene Möglichkeiten vorgestellt und gegeneinander abgewogen. Aufmerksame Leser der deutschsprachigen DE-TeX-/DANTE-FAQ wird es nicht verwundern, zumindest eine der hier empfohlenen Lösungen auch dort in Kurzform wiederzufinden.

Es ist nicht alles Gold was glänzt:
2/1998
Leserbrief mit Stellungnahme zum Editorial 4/1997
KOMA-Script – Eine Alternative zu den Standardklassen?:
2/1996
Wer Newsgroups wie de.comp.tex aufmerksam verfolgt, wird immer wieder Verweise auf KOMA-Script finden. Selbst in der DE-TeX-/DANTE-FAQ sind inzwischen mehrere Hinweise auf dieses Paket zu lesen. Auf den folgenden Seiten soll daher die Entstehung, die Motivation, die Grundzüge und die Verwendung von KOMA-Script eräutert werden. Um den Rahmen nicht zu sprengen, werden nur die Klassen scrartcl, scrreprt und scrbook sowie das Satzspiegelpaket typearea erläutert. Die Briefklasse scrlettr und die ergänzenden Pakete scrpage, scrtime, scrdate, scraddr und die zu scrlettr gehörenden Beispieldokumente phone und dir werden hier ausgeklammert. Für die Installation sei auf die Anleitungen, die zum Paket gehören, verwiesen.
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